Enterprise Service Bus

ESB - die optimierte Schnittstelle für die IT-Kommunikation.

Kompetenzen ESB Enterprise Service BusSollen in einer serviceorientierten Architektur/SOA-Umgebung zwischen den lose gekoppelten Applikationen Daten ausgetauscht werden ist es sinnvoll einen Enterprise Service Bus (ESB) einzusetzen.

Der ESB ist dabei sozusagen die „Autobahn“ innerhalb der SOA-Architektur, die die Software-Komponenten zum Nachrichtenaustausch nutzen. Ein Enterprise Service Bus als zentrale „Autobahn“ für Daten und Dienste im Unternehmen kümmert sich um die Kommunikation und erledigt außerdem Orchestrierung, Message-Routing oder Eventtracking.

Darüber hinaus muss der ESB die Business- und Prozessintegration für alle Unternehmensdaten verfügbar (24/7) halten und in einer guten Performance präsentieren - unabhängig von der jeweiligen Datenlast.

Digitale Transformation

Einen Großteil aller im Unternehmen eingesetzten Applikationen verwalten ihre Daten in einem eigenen, proprietären Format, das nicht ohne weiteres von anderen Applikationen gelesen und verarbeitet werden kann. Dieses proprietäre Format muss mittels einer Datenkonvertierung in das  jeweilige Empfänger-Datenformat übertragen werden. Das ist notwendige Voraussetzung für die Funktion eines ESB.

 Aus ESB-Projekten kennen wir

  • Oracle Service Bus (Oracle)
  • Talend ESB Standard Edition
  • Magic xpi Integration Platform
  • Red Hat JBoss Fuse
  • Glassfish ESB (Open ESB)
  • IBM WebSphere
Die Anwendungslandschaft einer Organisation unterstützt deren Geschäftsprozesse mit Informationstechnik. Ist sie im Stil einer Serviceorientierten Architektur gestaltet, kann sie in so genannte Dienste (engl. services) gegliedert werden. Ein Dienst umfasst eine fachlich und/oder technisch zusammengehörende Teilmenge der Funktionalität, mit der IT die Geschäftsprozesse unterstützt. Dienstanbieter bieten ihre Funktionalität über Dienstschnittstellen (engl. service interfaces) so an, dass sie von Dienstnutzern in der Anwendungslandschaft angesprochen werden können. Je nach Unternehmen und konkreter Gestaltung einer Anwendungslandschaft kommen als Dienstnutzer neben anderen Diensten auch weitere Arten von Elementen einer Anwendungslandschaft in Frage, zum Beispiel Domänen, Anwendungen oder Komponenten. Nutzt ein Dienstnutzer den Funktionsumfang eines Dienstanbieters, werden die beiden Elemente voneinander abhängig. Es entsteht eine logische Kopplung, die physisch zu realisieren ist. Die Gesamtheit der physischen Kopplungen bildet die Integrationsarchitektur einer Anwendungslandschaft. Mit Bus bezeichnet man in der Daten- und Elektrotechnik ein Untersystem, das Daten oder Energie zwischen Teilen des Systems überträgt. Das Konzept des Enterprise Service Bus überträgt diesen Ansatz auf das Gebiet der unternehmensweiten IT-Architektur. Er ersetzt das komplizierte Netz der direkten physischen Kopplungen in einer Anwendungslandschaft durch eine Kommunikationsinfrastruktur, die gemeinsam durch alle Dienstanbieter und Dienstnutzer verwendet wird.